Programmierung

Programmierung bezeichnet
die Tätigkeit, Computerprogramme (Software) zu erstellen. Im weiteren
Sinne versteht man dabei alle Tätigkeiten, die mit dieser
Programmerstellung verbunden sind, insbesondere auch den konzeptionellen
Entwurf. Im engeren Sinne bezeichnet Programmierung lediglich das Umsetzen
dieses konzeptionellen, abstrakten Entwurfes in konkreten Quelltext.
den Vorgang des Einschreibens eines bereits fertig erstellten und in
Maschinencode übersetzten Programms und von Daten in einen
Festwertspeicher, etwa ein EPROM oder EEPROM.
Qualitätskriterien
Gute Programmierung zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass die
Funktionen, die die jeweils verwendete Programmierumgebung bereitstellt, möglichst
effizient genutzt werden. Insbesondere geht es darum, für Aufgabenstellungen
nicht das Rad neu zu erfinden, wenn bestimmte Funktionen schon durch die
Programmierumgebung bereitgestellt werden (beispielsweise in Form von
Bibliotheken).
Schlechte Programmierung ist es, wenn viel Zeit in das Adaptieren nicht
passender Module gesteckt wird und ein verzwicktes, nur schwer wartbares Gestrüpp
von Modulen und Skripten entsteht, die dem jeweiligen Versionswechsel der
benutzten Module schutzlos ausgeliefert sind. Man sollte jedes Mal abwägen, ob
es sinnvoll ist, etwas Neues zu schaffen oder schon bestehende Funktionen zu
nutzen.
Statistisch gesehen wird die meiste Zeit für die Entwicklung von Quelltext
benötigt, um auf Fehler oder aussergewöhnliche Anwendungs- oder
Hardwareumgebungen zu reagieren. Ein Programmtext, der auch bei
unvorhergesehenen Fehlern oder ungewöhnlichen Umgebungen sinnvoll reagiert,
wird als portabel oder robust bezeichnet. Geübte Programmierer können die möglichen
Fehler und Laufzeitumgebungen gut einschätzen und strukturieren das Programm
und seinen Quelltext dementsprechend. Der Zeitdruck bei der Entwicklung von
Anwendungen stellt selbst an erfahrene Programmierer immer höchste Ansprüche
hinsichtlich dieses Kriteriums.
Siehe Microsoft - die sind zu faul, exakt zu Programmieren und überlassen
die Fehlersuche den Milliarden Usern - die so dumm sind, dafür auch noch zu
bezahlen.

siehe auch:
Weblinks