Angriff und Verteidigung

 

 

 

T-Security und Informationssicherheit

 

IT- und Informationssicherheit haben das Ziel, die Verarbeitung, Speicherung und Kommunikation von Informationen so zu gestalten, dass die Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Verbindlichkeit der Informationen in ausreichendem Masse sichergestellt ist.

 

Verantwortungen und Verpflichtungen

Informationssicherheit ist grundsätzlich eine Aufgabe der Leitung einer Organisation oder eines Unternehmens und sollte nach einem Top-Down Ansatz organisiert sein.

Vielfach wird das Thema Informationssicherheit in vielen Organisationen immer noch durch die IT-Abteilungen betrieben. Zwar gibt es im Bereich der IT-Sicherheit sehr viele Technologien und Methoden, die die Umsetzung eines Informationssicherheitskonzeptes unterstützen. Diese Massnahmen müssen jedoch in ein ganzheitliches Informationsschutzkonzept eingebettet sein und von vom obersten Management aktiv unterstützt und verantwortet werden.

Insbesondere die Verabschiedung von Informationsschutz- und Sicherheitsrichtlinien (Security Policy) ist Aufgabe des obersten Managements. Da das Management in der Regel nicht selbst diese Policies ausarbeitet, sollte ein Information Security Officer (Corporate Security Officer, CSO) oder eine Information-Security-Management-Gruppe eingesetzt werden, die für die Formulierung der Security Policies sowie der Überwachung ihrer Einhaltung innerhalb der Organisation verantwortlich ist.

Standards und Richtlinien

Weisungen und Richtlinien zur Informationssicherheit

Organisatorische Sicherheitsmassnahmen und Managementprozess

Verantwortung und Klassifizierung von Informationswerten

Personelle Sicherheit

Physische Sicherheit und öffentliche Versorgungsdienste

Netzwerk- und Betriebssicherheit (Daten und Telefonie)

Zugriffskontrolle

Systementwicklung und Wartung

Umgang mit Sicherheitsvorfällen

Business Continuity Management - Notfallvorsorgeplanung

Compliance - Einhaltung rechtlicher Vorgaben, Sicherheitsrichtlinien und Überprüfungen durch Audits

 

Im Bereich der technischen Sicherheitsmassnahmen lässt sich ISO / IEC 17799 sinnvoll durch das IT-Grundschutzhandbuch des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik ergänzen.

 

Um ein IT-System vor einem Angreifer schützen zu können, reicht die Kenntnis der theoretischen Grundlagen der einzelnen IT-Sicherheitskomponenten (Firewalls, Kryptographie, Passwort, etc.) allein nicht aus. Es ist vielmehr notwendig, dass das Zusammenspiel der einzelnen Sicherheitskomponenten untereinander erkannt und verstanden wird. Die Sicherheit einer Komponente hängt meist direkt von der Verwendung bzw. Sicherheit einer oder mehrer anderer Komponenten und nicht zuletzt auch von der Erfahrung und dem Verständnis des Benutzers ab. So nützt beispielsweise eine verschlüsselte Kommunikationsverbindung zwischen zwei Rechnern nur dann etwas, wenn die Endsysteme selbst gegen Missbrauch oder Manipulation geschützt sind und eine Authentifizierung untereinander möglich ist. Diese Abhängigkeiten sind komplex, vielschichtig und abstrakt kaum erfassbar.

 

Weblinks:

http://www.securitymanager.de/

http://www.bsi.de/

http://www.edoeb.admin.ch/