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James
Anderson (1739-1808). Theorie von der Differentialrente anhand der
Getreideproduktion: Die Kosten der Bebauung auf den unfruchtbarsten Böden
bestimmt den Marktpreis, wobei die Produzenten, die mit besseren Böden
arbeiten können, einen differenzierten Profit erzielen, der als Rente
angeeignet wird.
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Aquino
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Thomas
von Aquino (1225-1274). Christlicher Geistlicher des scholastischen
Mittelalters. Folgte weitgehend den Ideen seines Lehrers Albertus Magnus.
Arbeit im Dienste der Feudalherrschaft innerhalb einer göttlichen
Ordnung. Verdammte den Wucherzins, nicht aber den Zins an und für sich.
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Aristoteles
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Aristoteles
(384-322 v. Chr.). Philosoph der antikgriechischen Hochklassik. Schüler
des Platon. Vorstellungen der Antike: Sklavenarbeit. Unterscheidung in
Gebrauchs- und Tauschwert der Waren. Verwerfung des Zinses und des
Wuchers. Verfechter des Privateigentums.
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Arkwright
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Sir
Richard Arkwright (1732-1792). Englischer Industrieller im Textilgeschäft.
Gründer der ersten Fabrik (1771).
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Augustinus
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Aurelius
Augustinus (354-430). Christlicher Geistlicher des patristischen
Mittelalters. Vorstellungen der Kirchenväter: Arbeit im Dienst der
Feudalherrschaft, christliche Ethik (ora et labora). Verwerfung des Zinses
und des Wuchers. Augustinus unterschied zwischen Tausch- und Gebrauchswert
der Waren.
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Michail
Alexandrowitsch Bakunin (1814-1876). Anarchist.
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Bachelier
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Louis
Bachelier (1870-1946). Begründer der Finanzmathematik.
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Baran
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Paul
Alexander Baran (1910-1964). Linksradikaler.
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Barone
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Enrico
Barone (1859-1924). Vertreter der Grenznutzenschule (Lausanner Schule).
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Bastiat
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Frédéric
Bastiat (1801-1850). Radikalkapitalist.
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Becher
|
Johann
Joachim Becher (1635-1682). Kameralist.
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Becker
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Gary
Stanley Becker (geb. 1930). US-amerikanischer Ökonom.
Human-Capital-Theorie. Bestreitet die passiv-hilflose Rolle des
Konsumenten gegenüber dem Produzenten.
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Bell
|
Daniel
Bell (geb. 1919). US-amerikanischer Soziologe und Ökonom. Vertreter der
Theorie von der nachindustriellen Gesellschaft. Beschrieb den Wandel von
der Warenproduktion zur Dienstleistungsgesellschaft als nachindustrieller
Gesellschaftsform. Information ist dabei die wichtigste Ressource; die
Informationen werden zentralisiert und kodifiziert. Er kann als Begründer
der New Economy betrachtet werden. Hauptwerk: "The Coming of
Postindustrial Society" (Die nachindustrielle Gesellschaft, 1973).
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Jeremy
Bentham (1748-1832). Englischer Sozialphilosoph und Jurist. Begründer des
Utilitarismus (Nützlichkeitsphilosophie). Grösstmöglicher Wohlstand für
die grösstmögliche Zahl von Menschen (früher bei Helvétius und
Hutcheson). Beeinflusste besonders die Grenznutzenschule. Hauptwerk:
"An introduction to the principles of morals and legislation"
(Prinzipien der Gesetzgebung, 1789).
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Bernstein
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Eduard
Bernstein (1850-1932). Deutscher Politiker und Publizist. Sozialdemokrat,
Revisionist. Bestreben der Ersetzung des klassischen Marxismus durch eine
sozialreformerische Politik.
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Bismarck
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Otto von
Bismarck (1815-1898). Deutscher Politiker. Reichskanzler 1871-1890.
Erliess eine Reihe von sozialen Gesetzen, um eine Verstärkung der
sozialistischen Bewegung zu verhindern (Kranken-, Unfall-, Invaliditäts-
und Altersversicherung).
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Bodin
|
Jean
Bodin (lat. Bodinus, 1530-1596). Französischer Jurist, Staats- und
Geschichtsphilosoph sowie ökonomischer Theoretiker. Monetarist.
Geldtheoretische Überlegungen. Führte den Preisanstieg der Waren auf die
Verschlechterung der sich im Umlauf befindenden Münzen zurück (aufgrund
der Verringerung des Edelmetallgehalts). Begründer der Quantitätstheorie
des Geldes, wonach die Preise der Waren von der sich im Umlauf befindenden
Menge an Edelmetall (monetarischer Gegenwert) abhängig sind. Hauptwerk:
"Les six livres de la République" (Sechs Bücher über die
Republik, 1576). Werk zum Monetarismus: "Discours sur le rehaussement
et diminution des monhoyes" (Diskurs von den Ursachen der Teuerung,
wie auch vom Auf- und Abschlag der Münzen, 1578).
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Böhm
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Franz
Böhm (1895-1977). Neoliberalist (Freiburger Schule).
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Böhm-Bawerk
|
Eugen
von Böhm-Bawerk (1851-1914). Vertreter der Grenznutzenschule (Österreichische
Schule).
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Boisguilbert
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Pierre
le Pésant Sieur de Boisguilbert (oder: Boisguillebert, 1646-1714). Vorläufer
der klassischen Nationalökonomie. Entwickelte seine Ideen im
absolutistischen Frankreich unter Louis XIV. Urheber des Satzes vom
Laissez-Faire (Grundsatz des Liberalismus).
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Bray
|
John
Francis Bray (1809-1897). Uischer Sozialist.
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Brentano
|
Lujo
(eigentlich: Ludwig Josef) Brentano (1844-1931).
Kathedersozialist/Vertreter der (jüngeren) Historischen Schule.
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Buchanan
|
James
McGill Buchanan (geb. 1919). US-amerikanischer Ökonom. Neoklassiker.
Public-Choice-Theorie: ökonomische Kriterien müssen in die Bewertung
politischer Phänomene einbezogen werden. Selbstbekenntnis als politischer
Philosoph.
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Bücher
|
Karl Bücher
(1847-1930). Vertreter der (jüngeren) Historischen Schule. Begründer der
Zeitungswissenschaft.
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|
Richard
Cantillon (1697-1734). Vorläufer der Physiokraten. Bestimmung des
Reichtums mit den zwei Faktoren Boden und Arbeit.
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Cassel
|
Karl
Gustav Cassel (1866-1945). Mathematiker, Geld- und Konjunkturtheoretiker.
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Catchings
|
Waddill
Catchings (1879-1967). Vorläufer des Keynesianismus.
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Child
|
Josiah
Child (1630-1699). Englischer Ökonom. Merkantilist. Kampf gegen den
Wucher. Löste sich teilweise von der bis dahin vorherrschenden Idee einer
strikten staatlichen Reglementierung der Wirtschaft.
|
Clark
|
John
Bates Clark (1847-1938). Eigenständiger Vertreter der Grenznutzenschule.
Entwickelte das Gesetz vom Grenznutzen als Verallgemeinerung des Gesetzes
vom abnehmenden Bodenertrag. Gesetz der Grenzproduktivität zum optimalen
Einsatz der Produktionsfaktoren (Produktionsmittel und Arbeitskraft).
|
Coase
|
Ronald
Harry Coase (geb. 1910). Transaktionskosten.
|
Colbert
|
Jean-Baptiste
Colbert (1619-1683). Französischer Staatsmann und Wirtschaftspolitiker.
Hauptvertreter des Merkantilismus. Finanzminister sowie Minister der königlichen
Bauwerke, der schönen Künste und Manufakturen und der Marine unter Louis
XIV. Postulat einer aktiven Handelsbilanz. Förderte den freien Handel,
war aber gegen die Zollpolitik der Feudalherren nur teilweise erfolgreich.
Keine Schriften.
|
Commons
|
John R.
Commons (1862-1945). Institutionalist.
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|
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Antoine
Augustin Cournot (1801-1877). Französischer Ökonom, Mathematiker und
Philosoph. Begründer der Monopoltheorie und einer der ersten Vertreter
der Ökonometrie. Unterscheidung von Monopol, Duopol/Oligopol und freier
Konkurrenz. Bestimmung des Profitmaximums für ein monopolistisches
Unternehmen (Cournotscher Punkt).
|
Crosby
|
Philip
B. Crosby (geb. 1926). US-amerikanischer Betriebswirtschafter. Verteter
des Qualitätsmanagements. Total Quality Management. Null-Fehler-Postulat
in der Produktion. Qualität ist die Übereinstimmung mit den
Anforderungen.
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|
Charles
Davenant (1656-1714). Englischer Wirtschaftspolitiker und Statistiker.
Merkantilist. Der Handelskaufmann ist das nützlichste Glied der
Gesellschaft, weil er günstige Waren ins Land bringt.
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Deming
|
William
Edwards Deming (1900-1993). US-amerikanischer Betriebswirtschafter. Begründer
des Qualitätsmanagements (Statistische Qualitätskontrolle). Wurde 1950
zur Förderung der japanischen Industrie nach Japan eingeladen, wo er mit
seinem 14-Punkte-Programm das Prinzip der ständigen Verbesserung von
Produktion und Management (Kaizen) begründete. Kaizen wurde weiter
entwickelt durch japanische Ökonomen wie Imai und Ishikawa. Hauptwerk:
"Out of the Crisis" (1982).
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Diehl
|
Karl
Diehl (1864-1943). Sozialrechtler (Sozialorganische Richtung).
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Dietzel
|
Heinrich
Dietzel (1857-1935). Vorbereiter der Idealtypenlehre (von Eucken).
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Douglas
|
Paul
Howard Douglas (1892-1976). US-amerikanischer Politiker und Ökonom.
Neoklassiker. Produktionsfunktion zusammen mit Charles W. Cobb (Cobb-Douglas-Funktion).
|
Dow
|
Charles
Henry Dow (1851-1902). US-amerikanischer Wirtschaftsjournalist. Arbeitete
beim Wall Street Journal, wo er den Dow Jones Industrial Average
entwickelte (Mitnamensgeber: Edward Davis Jones).
|
Dühring
|
Eugen
Karl Dühring (1833-1921). Deutscher Philosoph und Ökonom. Sozialist.
Stellte sich vehement gegen den Marxismus. Der Realwert des Preises bildet
sich aus dem Produktionswert (aus der Arbeit) und dem Positionswert (aus
der Konkurrenz).
|
Dupont
|
Pierre
Samuel Dupont de Nemours (1739-1817). Physiokrat.
|
|
|
Francis
Ysidro Edgeworth (1845-1926). Mathematiker.
|
Engels
|
Friedrich
Engels (1820-1895). Kommunist. Wichtiger Mitstreiter von Karl Marx. Gab
nach dem Tode von Marx die Bände 2 und 3 von "Das Kapital"
heraus.
|
Erhard
|
Ludwig
Erhard (1897-1977). Deutscher Politiker und Ökonom. Neoliberalist.
Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland von 1949-1963.
Bestimmte wesentlich den Wiederaufbau in der BRD nach dem Zweiten
Weltkrieg.
|
Eucken
|
Walter
Eucken (1891-1950). Deutscher Ökonom. Neoliberalist (Freiburger Schule).
Idealtypenlehre: Verkehrswirtschaft als ökonomisch wirksamste
Wirtschaftsform, welche die individuelle Freiheit garantiert (demgegenüber
steht die Zentralverwaltungswirtschaft). Forderte die Sicherung des freien
Marktes durch staatliche Überwachung von Monopolen und Kartellen.
|
|
|
Armand
V. Feigenbaum (geb. 1922). Vertreter des Qualitätsmanagements. Konzept
der Total Quality Control TQC.
|
Ferguson
|
Adam
Ferguson (1723-1816). Sozialphilosoph und Historiker.
|
Fisher
|
Irving
Fisher (1867-1947). US-amerikanischer Ökonom und Statistiker. Stellte die
mathematische Grundgleichung auf über den Einfluss der Geldmenge auf das
Preisniveau. Mit der Veränderung der Geldmenge kann bei Konstanthaltung
der übrigen Grössen das Preisniveau erhöht oder gesenkt werden.
|
Föhl
|
Karl Föhl
(1901-1973). Vertreter des (Neo-) Keynesianismus.
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Ford
|
Henry
Ford (1863-1947). US-amerikanischer Grossindustrieller im Automobilgeschäft.
Führte nach den Überlegungen Taylors zur wissenschaftlichen Betriebsführung
die Massenproduktion am Fliessband ein; er beschäftigte dabei v.a.
ungelernte Arbeiter (Fordismus).
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Fourastié
|
Jean
Fourastié (1907-1990). Vertreter der Theorie von der nachindustriellen
Gesellschaft.
|
Fourier
|
François
Marie Charles Fourier (1772-1837). Französischer Ökonom. Uischer
Sozialist. Entwarf das Idealbild einer sozialistischen
Produktionsgenossenschaft. Anstelle des Raubbaus an Mensch und Natur im
Handelskapitalismus tritt eine menschenfreundliche Gesellschafts- und
Umweltgestaltung.
|
Foster
|
William
Trufant Foster (1879-1950). Vorläufer des Keynesianismus.
|
Franklin
|
Benjamin
Franklin (1706-1790). US-amerikanischer Staatsmann, Schriftsteller,
Naturwissenschaftler und Ökonom. Förderte das Papiergeld anstelle der Münzen.
Das Mass der Werte ist die Arbeit. Führte den Tauschwert auf die
Arbeitszeit zurück.
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Friedman
|
Milton
Friedman (geb. 1912). US-amerikanischer Ökonom. Hauptvertreter des
Neomonetarismus (Chicagoer Schule) bzw. Neoliberalismus. Ökonomischer
Berater des rechten Flügels der Republikaner. Wichtigstes Instrument der
Wirtschaftspolitik ist die Geldmenge. Inflation entsteht immer dann, wenn
die Geldmenge schneller wächst als die Wertschöpfung in der
Realwirtschaft. Wendet sich gegen die Fiskalpolitik von Keynes (da
staatliche Eingriffe nach Friedman langfristig nichts nützen). Betrachtet
gewerkschaftliche Lohnkämpfe als Hauptursache der Arbeitslosigkeit.
|
Friedman
|
David D.
Friedman (geb. 1945). US-amerikanischer Ökonom. Vertreter des
Anarcho-Kapitalismus und (-Liberalismus). Sohn von Milton Friedman.
Postulate: Freie Marktwirtschaft gänzlich ohne Staat, Abschaffung von
Steuern, Freigabe von Drogen, Enthebung der Schulpflicht für Kinder,
totale Privatisierung (selbst von Polizei und Militär).
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Frisch
|
Ragnar
Frisch (1895-1973). Norwegischer Ökonom. Vertreter der Ökonometrie.
Erster Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaft 1969 mit Tinbergen.
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Furtado
|
Celso
Furtado (geb. 1920). Brasilianischer Soziologe. Vertreter der
Zentrum-Peripherie-Theorie.
|
|
|
John
Kenneth Galbraith (geb. 1908). US-amerikanischer Ökonom. Vertreter des
Keynesianismus. Kennedy-Berater im Wahlkampf 1960, Botschafter der USA in
Indien 1961-1963. Kritiker des reinen Kapitalismus. Spricht sich gegen
eine Überflussgesellschaft aus. Theorie der "Countervailing
Power" (Marktmacht ruft Gegenmarktmacht hervor). Postulierte während
des Kalten Krieges zwischen der USA und der Sowjetunion die Zusammenarbeit
zwischen West und Ost.
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Galiani
|
Ferdinando
Galiani (1728-1787). Vorläufer der Grenznutzenschule.
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Gallup
|
George
H. Gallup (1901-1984). Pionier der Meinungs- und Marktforschung.
|
George
|
Henry
George (1839-1897). US-amerikanischer Ökonom. Sozialliberalist. Forderung
nach Nationalisierung von Grund und Boden. Einsteuersystem mit der
Besteuerung von unverdientem Wertzuwachs auf Grundstücken.
|
Gesell
|
Silvio
Gesell (1862-1930). Begründer der Freiwirtschaftslehre. Kritik des
Zinswesens und des Privateigentums an Boden. Begründung der Begriffe vom
'Freigeld' (d.i. Geld, welches einem Wertverlust ausgesetzt ist, der nur
durch eine Umlaufsicherungsgebühr, d.h. eine Bargeldsteuer, verhindert
werden kann) und 'Freiland' (d.h. aller Boden gehört der Gemeinde, er
kann gemietet oder gepachtet werden). Die Freiwirtschaftslehre distanziert
sich sowohl vom Liberalismus wie auch vom Sozialismus. Hauptwerk:
"Die natürliche Wirtschaftsordnung" (1916).
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Getty
|
Jean
Paul Getty (1892–1976). Grossindustrieller im Ölgeschäft.
|
Gide
|
Charles
Gide (1847-1932). Genossenschaftler.
|
Giffen
|
Sir
Robert Giffen (1837-1910). Englischer Ökonom und Statistiker.
Preistheoretiker. Als Giffen-Gut wird ein Gut bezeichnet, bei welchem
atypisch die Nachfrage bei sinkendem Preis nachlässt.
|
Godwin
|
William
Godwin (1756-1836). Theologe und (Rational-) Anarchist. Verheiratet in
zweiter Ehe mit der Feministin Mary Wollstonecraft. Gleichmässige
Verteilung des Privateigentums an alle Menschen, totale Gleichberechtigung
der Frauen, Enternung aller Schranken des Denkens, Ablehnung jeglicher
gewalttätiger Revolution.
|
Gossen
|
Hermann
Heinrich Gossen (1810-1858). Deutscher Ökonom. Vorläufer der
Grenznutzenschule. Bezeichnete sich selber als den Kopernikus der ökonomischen
Theorie. Indem er das subjektive Element in die ökonomische Überlegung
einführte und die Ökonomie so teilweise entpolitisierte, kann er als
Begründer der mikroökonomischen Erwägungen betrachtet werden wie sie
v.a. durch die Grenznutzenschule ausgestaltet wurden. Einziges Werk:
"Entwicklung der Gesetze des menschlichen Verkehrs und der daraus
fliessenden Regeln für menschliches Handeln" (1854).
|
Gould
|
Jay
Gould (1836-1892). Spekulant.
|
Gramsci
|
Antonio
Gramsci (1891-1937). Sozialist.
|
Gray
|
John
Gray (um 1789-1850). Englischer Ökonom. Ricardianischer Sozialist/Uischer Sozialist. Das Arbeitsgeld verhindert den natürlichen
Austausch von Arbeit gegen Arbeit und führt zu einseitigen Machtverhältnissen.
|
Gresham
|
Thomas
Gresham (1519-1579). Monetarist. Das schlechte Geld (Münzgeld mit
abgetragenem Edelmetallwert) verdrängt das gute Geld, weil das gute
behalten und das schlechte weitergegeben wird (Greshams Gesetz).
|
|
|
Gottfried
von Haberler (geb. 1900). Konjunkturtheoretiker.
|
Hahn
|
Ludwig
Albert Hahn (1889-1968). Deutscher Ökonom. Neoliberalist. Kreditschöpfungstheorie:
Geldschöpfung, die nicht aufgrund von Ersparnissen zustande kommt, hat
einen inflatorischen Charakter, führt indessen aber zu einer Steigerung
der Nachfrage und damit auch der Produktion. Die Kreditbanken sind in der
Vergabe von Krediten (und damit in der Geldschöpfung) vollkommen autonom.
|
Hales
|
John
Hales (gest. 1571). Monetarist.
|
Hansen
|
Alvin
Harvey Hansen (1887-1975). Vertreter des Keynesianismus.
|
Harrod
|
Roy
Forbes Harrod (1900-1978). Vertreter des Keynesianismus,
Wachstumstheoretiker.
|
Hayek
|
Friedrich
August von Hayek (1899-1992). Österreichisch-britischer Ökonom.
Altliberalist. Extremer Antikommunist. Verteidigte vehement das freie
Unternehmertum.
|
Heckscher
|
Eli
Filip Heckscher (1879-1952). Wirtschaftshistoriker.
|
Heilbroner
|
Robert
Louis Heilbroner (geb. 1919). Kapitalismuskritiker.
|
Hensel
|
Karl
Paul Hensel (1907-1975). Neoliberalist (Freiburger Schule).
|
Herkner
|
Heinrich
Herkner (1863-1932). Kathedersozialist.
|
Hicks
|
John
Richard Hicks (1904-1989). Vertreter des (Neo-) Keynesianismus, Wachstums-
und Verteilungstheoretiker.
|
Hildebrand
|
Bruno
Hildebrand (1812-1878). Vertreter der (älteren) Historischen Schule.
|
Hobbes
|
Thomas
Hobbes (1588-1679). Englischer Philosoph. Postulierte die Notwendigkeit
eines Gesellschaftsvertrages als einer gemeinsamen Übereinkunft zum
sozialen Frieden.
|
Hobson
|
John
Atkinson Hobson (1858-1940). Reformist.
|
Hodgskin
|
Thomas
Hodgskin (1787-1869). Ricardianischer Sozialist.
|
Hotelling
|
Harold
Hotelling (1895-1973). Neoklassiker.
|
Hume
|
David
Hume (1711-1776). Schottischer Philosoph und Ökonom. Empirist. Vertrat
die Quantitätstheorie des Geldes: die Preise der Waren verhalten sich
proportional zur zirkulierenden Geldmenge. Geld hat einen hauptsächlich
fiktiven Wert.
|
Hutcheson
|
Francis
Hutcheson (1694-1796). Empirist.
|
|
|
Karl
Theodor von Inama-Sternegg (1843-1908). Vertreter der (jüngeren)
Historischen Schule.
|
|
|
Ludwig
Heinrich von Jakob (1759-1827). Vertreter der Klassischen Nationalökonomie.
|
Jevons
|
William
Stanley Jevons (1835-1882). Englischer Ökonom. Vertreter der
Grenznutzenschule (Cambridge Schule). Stützte sich auf den Utilitarismus
Benthams. 1860 benutzte er erstmals den Begriff vom abnehmenden
Grenznutzen. Die ökonomische Theorie ist ein Kalkül von Freud und Leid.
|
Jonas
|
Hans
Jonas (1903-1993). Deutscher Philosoph. Postulierte das "Prinzip
Verantwortung". Stellte den technischen Fortschritt in Frage, wo er
droht unmenschlich zu werden. Äusserte sozialistische Gedanken (Bedürfnis-
contra Profitwirtschaft), stellte sich aber gegen einen uischen
Marxismus.
|
Juglar
|
Clément
Juglar (1819-1905). Konjunkturtheoretiker.
|
Juran
|
Joseph
M. Juran (geb. 1904). Vertreter des Qualitätsmanagements.
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Justi
|
Johann
Heinrich Gottlob von Justi (1717-1771). Kameralist.
|
|
|
Herman
Kahn (1922-1983). Vertreter der Theorie von der nachindustriellen
Gesellschaft.
|
Kaldor
|
Nicholas
[Lord] Kaldor (geb. 1908). Vertreter des (Neo-) Keynesianismus, Wachstums-
und Verteilungstheoretiker.
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Kalecki
|
Michal
Kalecki (1899-1970). Sozialist/Kommunist.
|
Kantorowitsch
|
Leonid
Witaljewitsch Kantorowitsch (1912-1986). Sowjetrussischer Ökonom und Mathematiker.
|
Kautsky
|
Karl
Kautsky (1854-1938). Sozialist.
|
Kemmerer
|
Edwin W.
Kemmerer (1875-1945). Geldtheoretiker.
|
|
|
John
Maynard Keynes (1883-1946). Englischer Ökonom. Begründer des
Keynesianismus. Verfechter der staatspolitischen Regulierung
(Fiskalismus). System der volkswirtschaftlichen Kreislaufgrössen (Konsum,
Investition, Sparen), in welchem er darlegte, dass (im modernen
Bankenwesen) das ganze Sparkapital gleichzeitig als Investionskapital
dient, ansonsten müsse der Staat regulierend eingreifen. Statische
Theorie bei Unterbeschäftigung und Liquditätstheorie des Zinses. War
massgeblich beteiligt am Bretton-Woods-Abkommen sowie an der Gründung des
IWF. Hauptwerk: "The General Theory of Employment, Interest and
Money" (Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des
Geldes, 1936).
|
Kindleberger
|
Charles
Poor Kindleberger (geb. 1910). Vertreter des Keynesianismus,
Weltwirtschaftstheoretiker. Betrachtet die Vereinigten Staaten von Amerika
als Träger des weltweiten ökonomischen und wissenschaftlich-technischen
Fortschritts.
|
Knapp
|
Georg
Friedrich Knapp (1842-1926). Vertreter der (jüngeren) Historischen
Schule, Geldtheoretiker.
|
Knies
|
Karl
Knies (1821-1898). Vertreter der (älteren) Historischen Schule.
|
Kondratiev
|
Nikolai
Dmitrievich Kondratiev (1892-1938). Russischer Ökonom.
Konjunkturtheoretiker. Theorie der langen Wellen (Zyklen).
|
Knight
|
Frank H.
Knight (1885-1972). Neomonetarist (Chicagoer Schule).
|
Kopernikus
|
Nikolaus
Kopernikus (1473-1543). Astronom/Monetarist.
|
Kostolanyi
|
André
Kostolanyi (1906-1999). Börsenspezialist.
|
Kraus
|
Christian
Jakob Kraus (1753-1807). Vertreter der Klassischen Nationalökonomie.
|
Kuznets
|
Simon
Smith Kuznets (1901-1985). US-amerikanischer Ökonom.
Wachstumstheoretiker.
|
|
|
Arthur
Betz Laffer (geb. 1940). US-amerikanischer Ökonom. Steuertheoretiker. Bei
einem zu hohen Steuersatz sinken die Steuereinnahmen, weil die
Bereitschaft der Bürger zu arbeiten und zu investieren sinkt (Laffer-Kurve).
|
Lassalle
|
Ferdinand
Lassalle (eigentlich: Lassal, 1825-1864). Sozialist. Prägte den Begriff
vom Nachtwächterstaat, welchen er als spöttischen Begriff für das
liberalistische Staatsverständnis verwendete.
|
Law
|
John Law
(1671-1729). Schottischer Bankier und Finanzpolitiker. Theoretische Überlegungen
zum Papier- bzw. Kreditgeld. Sprach sich für die Spekulation mit Aktien
aus.
|
Lenin
|
Wladimir
Iljitsch Lenin (eigentlich: Uljanow, 1870-1924). Russischer Revolutionsführer,
Staatsmann und Wirtschaftstheoretiker. Kommunist. Gründer und Führer der
Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Weiterentwicklung der
marxistischen Theorie. Hauptwerk: "Der Imperialismus als höchste
Stufe des Kapitalismus" (1916).
|
Leontief
|
Wassily
Leontief (1906-1999). US-amerikanischer Ökonom. Vertreter der Ökonometrie.
Input-Output-Analyse mit umfangreichen Tabellen zur Darstellung des
Wirtschaftskreislaufs.
|
Lexis
|
Wilhelm
Lexis (1837 - 1914). Demograph.
|
List
|
Friedrich
List (1789-1846). Deutscher Ökonom und Wirtschaftspolitiker. Vorläufer
der Historischen Schule. Betonte die produktive Kraft der Arbeit und der
Arbeitsinvestitionen (Theorie der produktiven Kräfte). Stufenlehre der
Wirtschaftsentwicklung: 1. wilder Zustand; 2. Hirtenstand; 3.
Agrikulturstand; 4. Agrikultur-Manufakturstand; 5.
Agrikultur-Manufaktur-Handelsstand.
|
Locke
|
John
Locke (1632-1704). Englischer Gesellschaftstheoretiker und Philosoph.
Empirist. Mit seiner Darlegung der Rechtsvorstellungen der bürgerlichen
Gesellschaft übte er einen grossen Einfluss auf die ökonomische Theorie
aus. Seine wichtigste ökonomische Schrift verfasste er über die Senkung
des Zinssatzes.
|
Lorenz
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Max O.
Lorenz (?). Soziologe/Statistiker. Einkommensverteilungstheoretiker.
|
Luther
|
Martin
Luther (1483-1546). Deutscher Reformator des christlichen Glaubens.
Erhebung der Arbeitsmoral: Beruf als Berufung. Gleichheit aller Arbeit vor
Gott. Verwerfung des Zinses und des Wuchers.
|
Luxemburg
|
Rosa
Luxemburg (1871-1919). Sozialistin.
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Lysinski
|
Edmund
Lysinski (geb. 1923). Pionier der Werbepsychologie.
|
|
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Albertus
Magnus (eigentlich: Albert Graf von Bollstädt, 1193-1280). Christlicher
Geistlicher des scholastischen Mittelalters. Lehrer des Thomas von Aquino.
Gerechter Preis als Gleichgewicht zwischen den verrichteten Arbeiten und
den sachlichen Ausgaben (labores et expansae).
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Mandeville
|
Bernard
de Mandeville (1670-1733). Arzt, Publizist und gesellschaftskritischer
Schriftsteller. Das Fundament des Reichtums der Reichen ist die Arbeit der
Armen. Die Reichen (Arbeitgeber) müssen den Arbeitern einen
ausreichenden, jedoch auch nicht zu hohen Lohn entrichten.
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Mantoux
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Paul
Mantoux (1877-1956). Wirtschaftshistoriker.
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Malthus
|
Thomas
Robert Malthus (1766-1834). Englischer Sozialphilosoph, Ökonom und
Geistlicher. Vertreter der klassischen Nationalökonomie. Bevölkerungsgesetz
und Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag. Überbevölkerung ist
verantwortlich für das Elend der Arbeiterklasse. Hauptwerk: "An
Essay on the Principle of Population" (1798).
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Alfred
Marshall (1842-1924). Englischer Ökonom. Vertreter der Grenznutzenschule
(Cambridge Schule). Fasste die klassische Nationalökonomie und die
Grenznutzenschule zusammen zum neoklassischen System. Nachfragegesetz,
wonach sich die verkaufte Menge eines Gutes und der Verkaufspreis
umgekehrt proportional verhalten. Mathematische Bestimmung des
Gleichgewichtspreises im freien Markt als Schnittpunkt von Angebots- und
Nachfragekurve (Marshallsches Kreuz; vorbereitet von früheren Vertretern
der Grenznutzenschule). Wandte sich gegen die marxistische
Verwissenschaftlichung des Kapitalbegriffs: Kapital ist nur das, was als
Produktionsmittel dient. Hauptwerk: "Principles of Economics"
(Handbuch der Volkswirtschaftslehre, 1890).
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Karl
Marx (1818-1883). Deutscher Philosoph und Ökonom. Begründer des
marxistischen Kommunismus. Studium der Rechtswissenschaften, dann der
Geschichtswissenschaft und Philosophie. Warf den Philosophen fehlendes
Handeln vor und postulierte den politischen Aktionismus. Forderte eine
Arbeiterrevolution gegen das (Gross-) Kapital, welche zur klassenlosen
Gesellschaft führen soll. (Die Verwirklichung der marxistischen Theorie
scheiterte in den meisten Fällen, und wo sie nicht scheiterte, führte
sie zumindest zu einer strikten Abschottung eines Staates gegenüber der
übrigen Welt. Die sozialistische Idee ist aber mit der Sozialdemokratie
in das moderne Staatswesen eingeflossen.) 1848 verfasste Marx zusammen mit
Engels das Kommunistische Manifest. Hauptwerk: "Das Kapital"
(1867-1894, in drei Bänden; die Bände 2 und 3 erschienen posthum,
herausgegeben von Friedrich Engels).
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Maslow
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Abraham
Harold Maslow (1908-1970). US-amerikanischer Psychologe. Bestimmung der
Bedürfnishierarchie in fünf Stufen: 1. Physiologische Bedürfnisse; 2.
Sicherheitsbedürfnisse; 3. Bedürfnisse nach Liebe, Zuwendung, Zugehörigkeit;
4. Bedürfnisse nach Achtung; 5. Bedürfnisse der Selbstverwirklichung.
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Massie
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Joseph
Massie (gest. 1784). Zinstheoretiker.
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Mauvillon
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Jakob
Mauvillon (1743-1794). Physiokrat.
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Mayo
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Elton
Mayo (1880-1949). US-amerikanischer Soziologe und Wirtschaftspsychologe. Führte
ein Experiment durch über die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und kam zum
Schluss, dass die Zufriedenheit leistungsfördernd ist (Hawthorne-Studien).
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Meade
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James
Edward Meade (1907-1995). Englischer Ökonom. Vertreter des Keynesianismus.
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Meadows
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Dennis
L. Meadows (geb. 1942). US-amerikanischer Zukunftsforscher. Warnt
eindringlich vor einer schleichenden Umweltzerstörung, deren Ursache er
in einem unkontrollierten Wirtschaftswachstum sieht. Daraus kann die
Forderung nach einem Null-Wachstum abgeleitet werden. Hauptwerk: "The
Limits of Growth" (Die Grenzen des Wachstums: Bericht des Club of
Rome zur Lage der Menschheit, 1972; Koautoren: Donella Meadows, Erich Zahn
und Peter Milling).
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Menger
|
Carl
Menger (1840-1921). Vertreter der Grenznutzenschule (Österreichische
Schule). Auffassung vom subjektiven Tausch: das menschliche Subjekt will
Nutzenzuwachs, d.h. mehr nehmen als geben. Der Preis bildet sich nach dem
Gesetz der Grenzpaare, d.h. nach der Wertschätzung des Produkts durch die
Kauf- und Verkaufswilligen.
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John
Stuart Mill (1806-1873). Englischer Philosoph und Ökonom. Utilitarist.
Wurde von seinem Vater James Mill (1773-1836), ebenfalls einem bedeutenden
Ökonomen und Philosoph, in die Gesellschaftswissenschaften eingeführt.
Entwickelte die utilitaristische Theorie Benthams weiter: nicht nur die
Quantität des Glücks ist entscheidend, sondern v.a. die Qualität.
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Mirabeau
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Victor
Riqueti, Marquis de Mirabeau (1715-1789). Physiokrat.
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Mirrless
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James
Alexander Mirrless (geb. 1936). Britischer Ökonom. Marktinformation.
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Mises
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Ludwig
von Mises (1881-1973). US-amerikanischer Ökonom und Soziologe.
Altliberalist. These von der logischen und praktischen Undurchführbarkeit
des Sozialismus.
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Mitchell
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Wesley
Clair Mitchell (1874-1948). Institutionalist.
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Modigliani
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Franco
Modigliani (geb. 1918). US-amerikanischer Ökonom. Finanztheoretiker.
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Montchrétien
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Antoine
de Montchrétien (1576-1621). Merkantilist.
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Morgenstern
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Oskar
Morgenstern (1902-1976). Spieltheoretiker.
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Morishima
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Michio
Morishima (geb. 1923). Reproduktionstheoretiker.
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Alfred Müller-Armack
(1901-1978). Deutscher Ökonom, Soziologe und Philosoph. Neoliberalist. Prägte
den Begriff der sozialen Marktwirtschaft als Gegenbegriff zur
sozialistischen Planwirtschaft: freie Initiative verbunden mit sozialem
Fortschritt. Engagierte sich für die politische und wirtschaftliche
Integration Europas. Hauptwerk: "Genealogie der Sozialen
Marktwirtschaft" (1974).
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Mun
|
Thomas
Mun (1571-1641). Englischer Ökonom. Merkantilist. Entscheidend ist die
Gesamtbilanz des Aussenhandels; sprach sich für Exporte aus, die
produktiv eingesetzt werden, z.B. zur Erschliessung von Rohstoffen in
Kolonien.
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Münsterberg
|
Hugo Münsterberg
(1863-1916). Deutscher Wirtschaftspsychologe. Schüler von Wilhelm Wundt.
Begründer der Psychotechnik als «Wissenschaft von der praktischen
Anwendung der Psychologie im Dienste der Kulturaufgaben» (Begriff von
William Stern).
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Murphy
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Edward
A. Murphy jr. (?). Pessimist. Alle Fehler, die möglich sind, werden
irgendwann einmal gemacht. Wenn etwas schiefgehen kann, wird es auch
schiefgehen (Murpyhs Gesetz).
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Myrdal
|
Karl
Gunnar Myrdal (1898-1987). Schwedischer Ökonom. Vertreter der Stockholmer
Schule, welche dem Keynesianismus ähnliche Ideen entwickelte. Einer der
Begründer von der Idee des modernen Wohlfahrtsstaates.
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Erwin
Nasse (1829-1890). Vertreter der (jüngeren) Historischen Schule.
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Nell-Breuning
|
Oswald
von Nell-Breuning (1890-1991). Vertreter der katholischen Soziallehre.
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Neumann
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John
(eigentlich: Johann) Louis von Neumann (1903-1957). Ungarischer Mathematiker. Spieltheorie und ökonmisches Verhalten. Computerpionier.
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North
|
Sir
Dudley North (1641-1691). Englischer Kaufmann und Ökonom. Früher
Vertreter der Klassischen Nationalökonomie. Unterschied zwischen
fliessendem und ruhendem Geld und vertrat die Auffassung, Geld müsse in
ständiger Bewegung sein.
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|
Wilhelm
von Ockham (um 1295-1349). Christlicher Philosoph des scholastischen
Mittelalters. Behauptete, es sollen nie mehr Argumente zur Erklärung
herangezogen als unbedingt notwendig sind (Ockham's Razor). Damit
beschrieb er eigentlich das ökonomische Prinzip, nach welchem mit
minimalem Input ein maximaler Output erzielt werden soll (d.h. ein
maximaler Output bei gegebenem Input bzw. ein gegebener Output mit einem
minimalen Input).
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Ohlin
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Bertil
Gotthard Ohlin (1899-1979). Schwedischer Ökonom. Vertreter des
Keynesianismus, Aussenhandelstheoretiker.
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Okun
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Arthur
M. Okun (1928-1980). US-amerikanischer Wachstumstheoretiker. Behauptete
einen direkten Zusammenhang zwischen BIP und Arbeitslosenquote (Okuns
Gesetz: Verminderung des BIP um 3% führt zu einem Anstieg der
Arbeitslosenquote um 1%).
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Onassis
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Aristoteles
Sokrates Homer Onassis (1906-1974). Grossindustrieller im Reedereigeschäft.
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Oresmius
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Nikolaus
Oresmius (auch: Nicole d'Oresme, um 1320-1382). Französischer Mathematiker, Physiker und Ökonom. Vorläufer der Monetaristen. Forderte
die zweckentsprechende Behandlung des Geldes: der Fürst ist
verantwortlich für das Münzwesen, v.a. für die gute Qualität der Münzen.
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Osse
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Melchior
von Osse (1506-1557). Vorläufer des Kameralismus.
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Owen
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Robert
Owen (1771-1858). Britischer Unternehmer aus Wales. Uischer Sozialist.
Führte ab 1799 in seiner Baumwollspinnerei in New Lanark (Schottland) ein
Experiment durch, indem er menschenwürdigere Arbeitsbedingungen
herstellte. Hauptwerk: "The Book of the New World" (Buch von der
neuen Welt, 1820).
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Luca
Pacioli (um 1445-1518). Italienischer Mathematiker, Franziskaner. Einführung
der doppelten Buchhaltung. Hauptwerk: "Summa de Arithmetica,
Geometria, Proportioni et Proportionalità" (Summe der Arithmetik,
Geometrie, Proportionen und Proportionalität, 1494).
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Pareto
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Vilfredo
Pareto (1848-1923). Italienischer Ökonom und Soziologe. Vertreter der
Grenznutzenschule (Lausanner Schule). Wesentliche Verdienste zur
mathematischen Bestimmung des Gleichgewichtspreises im freien Markt.
Negierte jede Werttheorie zugunsten eines reinen Funktionsverhältnisses.
Elitetheorie: Entwicklung der Geschichte als Machtkampf rivalisierender
Eliten.
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Paulsen
|
Andreas
Paulsen (1889-1977). Vertreter des (Neo-) Keynesianismus.
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Perroux
|
François
Perroux (geb. 1903). Französischer Soziologe und Ökonom. Theorie vom
regulierten Kapitalismus. Vereinigung der positiven Elemente von Markt-
und Planwirtschaft.
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Petty
|
Sir
William Petty (1623-1687). Englischer Ökonom, Statistiker, Naturforscher
und Arzt. Früher Vertreter der klassischen Nationalökonomie; kann als
deren entscheidender Vorläufer betrachtet werden. Gilt als Erfinder der
Statistik. Bestimmung der (Differential-) Rente.
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Pigou
|
Artur
Cecil Pigou (1877-1959). Englischer Ökonom. Neoklassiker. Einer der Begründer
der modernen Wohlfahrtsökonomie. Externe Effekte (systemfremde und/oder
-schädigende Effekte). Der Grenznutzen des Geldes nimmt mit zunehmender
Geldmenge ab. Betrachtete die Arbeitslosigkeit als Folge eines zu hohen
Lohnniveaus.
|
Platon
|
Platon
(um 428-348 v. Chr.). Philosoph der antikgriechischen Hochklassik. Lehrer
des Aristoteles. Idee eines Staates mit Philosophenkönigen; diese Mächtigen
sollten keinen eigenen Grundbesitz haben, sondern rein dem Gemeinwohl
verpflichtet sein. Die Privatunternehmen siedelte er auf der untersten
Stufe seines Idealstaates an. Platons Ideologie gilt als eine frühe Form
des Kommunismus.
|
Plechanow
|
Georgi
Walentinowitsch Plechanow (Pseudonym: Beltow, 1856-1918). Sozialist.
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Prebisch
|
Raúl
Prebisch (1901-1986). Argentinischer Ökonom. Vertreter der
Zentrum-Peripherie-Theorie. Stellte die periphere Weltwirtschaft dar mit
der Abhängigkeit der Entwicklungsländer an der Peripherie gegenüber den
Industrieländern im Zentrum.
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Preiser
|
Erich
Preiser (1900-1967). Deutscher Ökonom. Konjunkturtheoretiker. Verfechter
der Wohlstandsgesellschaft.
|
Proudhon
|
Pierre
Joseph Proudhon (1809-1865). Anarchist.
|
|
|
François
Quesnay (1694-1774). Französischer Ökonom. Hauptvertreter des
Physiokratismus. Verwirklichung der natürlichen Ordnung mit der
Landwirtschaft als Basis. Begründung des ökonomischen Mehrwerts, wenn
auch einseitig nur auf die Landwirtschaft bezogen. Darstellung des
gesamtwirtschaftlichen Kreislaufs im "Tableau économique",
worin er die Zirkulation des gesellschaftlichen Gesamtprodukts zwischen
den Klassen beschrieb. Hauptwerk: "Tableau économique" (1758).
Wichtiges Werk für den Physiokratismus: "Maximes générales du
gouvernement économique d'un royaume agricole" (Allgemeine Grundsätze
der wirtschaftlichen Regierung eines ackerbautreibenden Reiches, 1766).
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Friedrich
Wilhelm Raiffeisen (1818-1888). Genossenschaftler.
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Rappaport
|
Alfred
Rappaport (geb. 1932). Begründer des Begriffs vom Shareholder-Value.
|
Rau
|
Karl
Heinrich Rau (1792-1870). Werttheoretiker.
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Rawls
|
John
Rawls (geb. 1921). Politischer Liberalist/Gesellschaftsphilosoph. Begründer
der Gerechtigkeit als Fairness.
|
|
|
David
Ricardo (1772-1823). Englischer Bankier und Ökonom. Lieferte ein
abschliessendes System der klassischen Nationalökonomie. Steigerung der
Arbeitsproduktivität durch den Einsatz von Maschinen. Arbeitswert
bestimmt den Preis und damit den Tauschwert einer Ware objektiv. Gesetz
der komparativen Kosten. Hauptwerk: "On the Principles of Political
Economy and Taxation" (Über die Grundsätze der politischen Ökonomie
und der Besteuerung, 1817).
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Rist
|
Charles
Rist (1874-1955). Wirtschaftshistoriker.
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Robertson
|
Sir
Dennis Robertson (1890-1963). Neoklassiker.
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Robinson
|
Joan
Violet Robinson (1903-1983). Vertreterin des (Links-) Keynesianismus.
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Rockefeller
|
John
Davison Rockefeller (1839-1937). US-amerikanischer Grossindustrieller im
Ölgeschäft. Galt zu seiner Zeit als der reichste Mann der Welt.
|
Rodbertus
|
Johann
Karl Rodbertus (-Jagetzow, 1805-1875). Sozialist.
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Roosevelt
|
Franklin
Delano Roosevelt (1882-1945). US-amerikanischer Politiker und Jurist. 32.
Präsident der USA (Demokrat). Bekämpfte mit den Staatsinterventionen im
Rahmen seines Programms des New Deal erfolgreich die Wirtschaftsdepression
nach dem Börsencrash von 1929.
|
Röpke
|
Wilhelm
Röpke (1899-1966). Neoliberalist.
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Roscher
|
Wilhelm
Roscher (1817-1894). Vertreter der (älteren) Historischen Schule.
Negierte objektive ökonomische Gesetze, weil es die Ökonomie mit freien
Vernunftwesen zu tun habe. Grundlagenwerk: "Grundriss zu Vorlesungen
über die Staatswirtschaft nach geschichtlicher Methode" (1843).
|
Rothbard
|
Murray
Newton Rothbard (11926-1995). Begründer des Anarcho-Kapitalismus.
Studierte bei von Mises. Der Anarcho-Kapitalismus gründet sich auf die Österreichische
Schule, welche sich der Formalisierung der Volkswirtschaftslehre entziehen
will durch Ablehnung von Gleichgewichtsmodellen und staatlichen Eingriffen
(in die freie Marktwirtschaft). Weitere Vertreter (und Vorbereiter, nebst
Rothbard und von Mises): von Hayek, Kirzner, Block, Raico, Hoppe,
Friedman.
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Rothschild
|
Mayer
Amschel Rothschild (1743–1812). Deutscher Bankier. Begründer der
Rothschild-Dynastie.
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Rueff
|
Jacques
Léon Rueff (1896-1978). Neoliberalist.
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Rüstow
|
Alexander
Rüstow (1885-1963). Neoliberalist.
|
|
|
Claude
Henri de Rouvroy Saint-Simon (1760-1825). Französischer Philosoph und
Soziologe. Uischer Sozialist. Forderte eine sozialistische
Gesellschaftsordnung und die Ersetzung des Liberalismus durch einen
Industrialismus.
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Samuelson
|
Paul
Anthony Samuelson (geb. 1915). US-amerikanischer Ökonom. Vertreter des
(Neo-) Keynesianismus. Schuf mit seiner Einführung in die keynesianische
Volkswirtschaftslehre ein Standardwerk der Wirtschaftwissenschaften.
Hauptwerk: "Economics" (Volkswirtschaftslehre, 1948).
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Sartorius
|
Georg
Sartorius von Waitershausen (1765-1828). Vertreter der Klassischen
Nationalökonomie/Nachklassiker.
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Say
|
Jean
Baptiste Say (1767-1832). Französischer Ökonom. Nachklassiker/Vorläufer
der Grenznutzenschule. Verbreitete die klassischen Ideen Smiths in
Frankreich und damit auf dem europäischen Festland, leitete aber auch
schon die späteren Nutzenüberlegungen ein. Der Wert eines Gutes wird
durch seinen Nutzen bestimmt. Gesetz der Märkte: in einem Binnenmarkt ist
keine Überproduktion möglich (Saysches Gesetz).
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Schäfer
|
Bodo Schäfer
(geb. 1960). Finanzexperte. Apologet der finanziellen Freiheit (durch Börsengeschäfte).
|
Schäffle
|
Albert
Schäffle (1831-1903). Kathedersozialist.
|
Schiller
|
Karl
August Fritz Schiller (1911-1994). Deutscher Politiker und Ökonom.
Wirtschaftsminister der deutschen Bundesregierung 1966-1972. Erarbeitete
das "Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der
Wirtschaft" (StWG, 1967), welches ergänzt mit einem bereits 1963
erhobenen Gesetz die fünf Hauptziele der sozialen Volkswirtschaft nennt:
Preisstabilität, Vollbeschäftigung, aussenwirtschaftliches
Gleichgewicht, stetiges angemessenes Wachstum sowie gerechte
Einkommensverteilung ("Magisches Fünfeck").
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Schlettwein
|
Johann
August Schlettwein (1731-1802). Physiokrat. Hauptvertreter des deutschen
Physiokratismus.
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Schmölders
|
Günter
Schmölders (geb. 1903). Deutscher Ökonom. Neoliberalist. Bewertete die
Arbeitslosenunterstützung als bedenklich. Er will für die Erkenntnis ökonomischer
Prozesse die gesamten anthropologischen Forschungen nutzen.
|
Schmoller
|
Gustav
von Schmoller (1838-1917). Kathedersozialist/Vertreter der (jüngeren)
Historischen Schule. Vertrat eine starke Eklektizierung und Ethisierung
der ökonomischen Forschung. Der Nationalstaat neigt dazu, sich den
Interessen der Unternehmer zu unterwerfen.
|
Schröder
|
Wilhelm
von Schröder (1640-1688). Kameralist.
|
Schulze-Delitzsch
|
Franz
Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883). Genossenschaftler.
|
Schumpeter
|
Joseph
Alois Schumpeter (1883-1950). Österreichischer
Wirtschaftswissenschaftler. Wirtschaftsentwicklung durch innovative
Unternehmer. Sprach sich für den Kapitalismus aus, gab aber zu bedenken,
dass dessen eigener Erfolg gleichzeitig seine grösste Schwäche sei.
|
Scott
|
Howard
Scott (1890-1970). US-amerikanischer Ingenieur. Begründer der
Technokratie.
|
Scott
|
Walter
Dill Scott (geb. 1908). Pionier der Werbepsychologie.
|
Seckendorf
|
Veit
Ludwig von Seckendorf (1626-1692). Kameralist.
|
Senior
|
Nassau
William Senior (1790-1864). Nachklassiker.
|
Sherman
|
John
Sherman (1823-1900). US-amerikanischer Politiker (Republikaner). Schlug
das erste Antitrustgesetz der USA vor (Sherman Act).
|
Sik
|
Ota Sik
(geb. 1919). Tschechoslowakischer Ökonom und Staatsmann.
Wirtschaftsminister und Vizeministerpräsident der Tschechoslowakei während
des Prager Frühlings. Postulierte den dritten Weg zwischen dem
Kapitalismus und dem Kommunismus; dieser blieb allerdings
planwirtschaftlich orientiert.
|
Simons
|
Henry C.
Simons (1889-1946). Neomonetarist (Chicagoer Schule).
|
Sismondi
|
Jean
Charles Léonard Simonde de Sismondi (1773-1842). Vertreter der ökonomischen
Romantik. Postulierte die Rückkehr vom Indistriekapitalismus zur
Landwirtschaft und der unabhängigen Arbeit des Handwerkers.
|
Skinner
|
Burrhus
Frederic Skinner (geb. 1904). US-amerikanischer Verhaltenspsychologe. Begründer
des Behaviorismus. Black-Box-Modell in der Psychologie.
|
Slutski
|
Eugen
Slutski (1880-1948). Haushalttheoretiker.
|
|
|
Adam
Smith (1723-1790). Hauptvertreter der Klassischen Nationalökonomie.
Forderte den freien Markt (Laissez-Faire) und einen Nachtwächterstaat,
der nur zuständig ist zur Förderung guter Bedingungen für den freien
Markt. Weitergehende Staatsinterventionen betrachtete er als Bedrohung der
wirtschaftlichen Entwicklung. Die Wirtschaft reguliert sich von selber
(Liberalismus). Preisbildung durch das Prinzip der Knappheit. Der
Eigennutz des Einzelnen fördert das Gesamtwohl. Die freie Wirtschaft ist
von einer unsichtbaren Hand gelenkt. (Diese Haltung des reinen
Liberalismus wurde später von Gegnern als Manchester-Liberalismus
verschrien, in Bezug auf die damals schlechten Arbeits- und
Lebensbedingungen in der Industriestadt Manchester.)
|
Sombart
|
Werner
Sombart (1863-1941). Deutscher Ökonom, Historiker und Soziologe.
Propagierte Sozialreformen mit dem Ziel, den Kapitalismus vor dem
Untergang zu retten. Schuf eine Synthese zwischen der Grenznutzenschule
und der Historischen Schule.
|
Spencer
|
Herbert
Spencer (1820-1903). Sozialdarwinist.
|
Sraffa
|
Piero
Sraffa (1898-1983). Neoricardianist.
|
Stackelberg
|
Heinrich
Freiherr von Stackelberg (1905-1946). Deutscher Ökonom. Widersprach dem
Idealbild von der vollkommenen Konkurrenz. Entwickelte die
Marktformenlehre. Vertrat die Auffassung, dass sich Kapitalismus und
Sozialismus im geschichtlichen Prozess immer in einem bestimmten Verhältnis
befinden.
|
Stammler
|
Rudolf
Stammler (1856-1938). Sozialrechtler (Sozialorganische Richtung).
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Steuart
|
James
Steuart (1712-1780). Schottischer Ökonom. Fasste die Systeme des
Monetarismus und des Merkantilismus zusammen. Widersprach der Quantitätstheorie
des Geldes (von Hume) und vertrat die Meinung, dass die Preissumme der
Waren die zur Zirkulation notwendige Geldmenge bestimme.
|
Stigler
|
George
Joseph Stigler (1911-1991). US-amerikanischer Ökonom. Neomonetarist
(Chicagoer Schule). Beschäftigte sich mit der Informationsökonomie.
Kritisierte die privaten Unternehmen, welche in den USA die öffentliche
Versorgung tragen.
|
Stiglitz
|
Joseph
E. Stiglitz (geb. 1943). US-amerikanischer Ökonom. Märkte mit
asymmetrischen Informationen.
|
Stolzmann
|
Rudolf
Stolzmann (1852-1930). Sozialrechtler (Sozialorganische Richtung).
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Struve
|
Pjotr
Bernhardowitsch Struve (1870-1944). Hauptvertreter der legalen Marxisten.
|
Sweezy
|
Paul M.
Sweezy (geb. 1910). Reformist.
|
|
|
Frederick
Winslow Taylor (1856-1915). US-amerikanischer Ingenieur und
Arbeitspsychologe. Gilt als Begründer der wissenschaftlichen Betriebsführung.
Postulierte die Akkordarbeit mit genauer Zeit- und Leistungsmessung
(Taylorismus). Aufgrund seiner Überlegungen führte Ford die
Fliessbandarbeit ein. (Dieser alleine auf die kurzfristige Leistung
abstellende und den Arbeiter ausbeutende Ansatz wird von der
humanistischen Psychologie scharf kritisiert.)
|
Thalheim
|
Karl
Christian Thalheim (geb. 1900). Neoliberalist (Freiburger Schule).
|
Thompson
|
William
Thompson (um 1785-1833). Uischer Sozialist/Ricardianischer Sozialist.
|
Thünen
|
Johann
Heinrich von Thünen (1783-1850). Deutscher Landwirt und Ökonom. Begründer
der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaftslehre. Standort- und Intensitätstheorie:
kreisförmige Gruppierung der einzelnen Produktionszweige um ihre Abnehmer
(Thünensche Kreise).
|
Thurstone
|
Louis
Leon Thurstone (1887-1955). Pionier der Marktforschung.
|
Tinbergen
|
Jan
Tinbergen (1903-1994). Niederländischer Ökonom. Vertreter der Ökonometrie.
Sprach sich für die ökonomische Konvergenz von Kapitalismus und
Sozialismus aus. Trat ein für die ökonomische Hilfe an Entwicklungsländer.
Erster Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaft 1969 mit Frisch.
|
Tobin
|
James
Tobin (geb. 1918). US-amerikanischer Ökonom. Vertreter des (Neo-)
Keynesianismus. Stellt sich gegen die Neomonetaristen mit dem Argument,
dass Geld nicht der einzige Vermögenswert sei.
|
Tschernyschewski
|
Nikolai
Gawrilowitsch Tschernyschewski (1828-1889). Sozialist.
|
Turgot
|
Anne
Robert Jacques Turgot (1727-1781). Französischer Ökonom und Staatsmann.
Physiokrat. Finanzminister unter Louis XVI. Wies nach, dass die
Lohnarbeiter sich den Kapitalisten zu ungünstigen Bedingungen anbieten müssen.
Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs (Ertragsgesetz).
|
|
|
Hirofumi
Uzawa (geb. 1928). Wachstumstheoretiker.
|
|
|
Sébastien
le Prestre de Vauban (1633-1707). Statistiker.
|
Veblen
|
Thorstein
Bunde Veblen (1857-1929). US-amerikanischer Soziologe und Ökonom.
Institutionalist. Vertrat die Auffassung, die Gesellschaft sei eine
Industriemaschine, in welcher die Klasse der vornehmen Müssigen ein
Hemmnis ist.
|
Vleugels
|
Wilhelm
Vleugels (1893-1942). Deutscher Soziologe, Staatswissenschaftler und Ökonom.
Verteidigte die theoretische Verallgemeinerung zugunsten des Verständnisses
konkreter Phänomene. Postulierte eine Synthese zwischen der theoretischen
Richtung und der Historischen Schule.
|
|
|
Ernst
Wagemann (1884-1956). Konjunkturtheoretiker/Statistiker.
|
Wagner
|
Adolph
Wagner (1835-1917). Deutscher Ökonom. Kathedersozialist. Forderte den
allgemeinen staatlichen Interventionismus und die auf einen öffentlichen
Eigentumssektor zielende Verstaatlichungspolitik.
|
Walras
|
Marie
Esprit Léon Walras (1834-1910). Französisch-schweizerischer Ökonom.
Vertreter der Grenznutzenschule (Lausanner Schule). Postulierung eines
exakten, an den Naturwissenschaften orientierten deduktiven ökonomischen
Systems. Der Grenznutzen entspricht der Seltenheit und Intensität des
letzten befriedigten Bedürfnisses. Alle wirtschaftlichen Aktionen haben
ihren Ursprung im individuellen Handeln des Homo Oeconomicus.
|
Weber
|
Adolf
Weber (1876-1963). Deutscher Ökonom. Neoliberalist. Behauptete, dass
nicht der Kampf der Arbeiter zu höheren Löhnen führe, sondern alleine
die Steigerung der Produktivität.
|
Weber
|
Max
Weber (1864-1920). Deutscher Wirtschaftssoziologe. Behauptete einen
Zusammenhang zwischen der protestantischen Ethik und dem Geist des
Kapitalismus. Standortlehre für die Industrie. Theorie der
Werturteilsfreiheit. Hauptwerk: "Die protestantische Ethik und der
Geist des Kapitalismus" (1905).
|
Wicksell
|
Johan
Gustav Knut Wicksell (1851-1926). Schwedischer Ökonom. Theorie der
Grenzproduktivität. Der Kapitalzins wird bestimmt durch die
Grenzproduktivität des Wartens. Umfangreiche Studien zur Geldtheorie.
|
Wiener
|
Norbert
Wiener (1894-1964). Begründer der Kybernetik und des Black-Box-Systems.
|
Wieser
|
Friedrich
von Wieser (1851-1926). Österreichischer Ökonom. Vertreter der
Grenznutzenschule (Österreichische Schule). Bestimmte den Wert der
Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital als entgangenen Nutzen. Verstand
seine Werttheorie als angewandte Psychologie.
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Xenophon
(um 440-355 v. Chr.). Schüler des Sokrates. Überlegungen des Nutzens vom
Frieden: der soziale Frieden fördert den wirtschaftlichen Wohlstand.
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Basileios
Zacharias Zaharoff (1849-1936). Grossindustrieller im Rüstungsgeschäft.
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